
Kronen Zeitung
WIRBEL NACH REMIS
Bayern erhebt Einspruch, Hamann schüttelt den Kopf
Nach dem strittigen Platzverweis von Luis Diaz im Bundesliga-Hit gegen Leverkusen hat der FC Bayern Einspruch erhoben. „Das ist doch eines Weltvereins nicht würdig“, schüttelt Didi Hamann indes den Kopf.
Was war passiert? Eine Viertelstunde nachdem er zum 1:1 getroffen hatte, kam Diaz im Strafraum der Leverkusener zu Fall. Schiedsrichter Christian Dingert kaufte dem Kolumbianer das vermeintliche Foulspiel jedoch nicht ab und zeigte ihm für die Schwalbe die Gelbe Karte – die zweite des Tages und somit war der Arbeitstag für Diaz beendet.
In der ersten Halbzeit hatte bereits Nicolas Jackson die Rote Karte gesehen, außerdem wurden den Münchnern gleich zwei Tore aberkannt. Für den FC Bayern zu viel des Guten, der sich tags darauf dazu entschied, zumindest gegen Diaz‘ Sperre Einspruch einzulegen.
„Befeuert das doch nur“
Lächerlich, wie Hamann findet. „Ein Weltverein legt Protest ein gegen eine Gelb-Rote Karte, wo der Spieler versucht, einen Elfmeter zu schinden. Du musst doch auch mal in der Niederlage – die es ja nicht mal war – das mit Respekt und Würde anerkennen, dass Fehler gemacht werden oder auch nicht“, so der ehemalige Bayern-Profi. Der 52-Jährige wirft seinem ehemaligen Arbeitgeber vor: „Wir haben große Probleme, dass wir junge Schiedsrichter finden, weil keiner mehr pfeifen will, weil es körperliche Angriffe gibt. Das befeuert das doch nur. Und das ist der FC Bayern, das ist unser Flaggschiff des deutschen Fußballs!“
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Bild: AFP/INA FASSBENDER












